Der Ursprung

Ursprünglich stammt der Mops aus Asien, genauer gesagt aus China, wo er vor mehr als 2000 Jahren aus doggenähnlichen Hunden herausgezüchtet und schon am Hofe der "Mandschu-Dynastie" gehalten wurde. Er galt als Keiserhund und es war ein Privileg der Kaiser, ihn besitzen und anfassen zu dürfen. Die Tradition des Hofes setzte sich auch fort, als er zu Beginn des 15. Jahrhunderts nach Europa in die Niederlande kam. Zu der Zeit war der Mops ein Luxusgeschöpf. Als Höhepunkt der Mopsakzeptanz galt das 18. Jahrhundert, als er an fast jedem Fürstenhof anzutreffen war.

Damals entstand ein regelrechter Mopskult und mit ihm etliche Darstellungen, Zeichnungen, Porzellanfigürchen des moppeligen Hundes. Dadurch zählt der Mops auch heute noch zu den wohl am meisten abgebildeten Hunden.

Beim Adel zwar beliebt, hatte der Mops aber auch Gegner. Wilhelm Busch dichtete Spottverse und liess ihn in seinen Bildergeschichten jämmerlich aussehen. Bei den Kritikern galt die Rasse als dumm, träge und faul – als Schosshündchen, dessen einzige Bestimmung es sei, von alten Damen mit Süssigkeiten vollgestopft zu werden. So verschwand der Mops beinahe, doch der englische Adel sorgte für sein Fortbestehen.

Madame Élisabeth von Frankreich

mit ihrem Mops

(François-Hubert Drouais, 1770)